Hoffentlich immer ein Museum

Shownotes

Was bleibt von Krieg, wenn die Waffen längst verstummt sind? Und warum fühlen sich manche Orte gleichzeitig sicher und beunruhigend an? In dieser Folge von „Unterwegs in Erinnerungen“ führt der Weg nach Emden – in einen Bunker, der heute Museum ist. Ein Ort, der einst Schutz versprach und heute Fragen stellt. Katrin und Caro tauchen ein in persönliche Berichte, historische Dokumente und bewegende Zeitzeugenerzählungen: vom Bombenkrieg, von Angst und Überleben, von Kindheitserinnerungen, die bis ins hohe Alter nachhallen. Der Bericht eines Leutnants aus den letzten Kriegstagen trifft auf die Geschichte einer Mutter, die als Kind Bombennächte im Bunker erlebte. Gespräche mit den Verantwortlichen des Bunkermuseums zeigen, warum Erinnerungskultur heute wichtiger ist denn je – und wie ein Ort der Vergangenheit zu einem Mahnmal für Gegenwart und Zukunft wird. Diese Folge ist eine Einladung zum Innehalten. Zum Zuhören. Und zur Frage: Was erzählen uns diese Räume – damals und heute?

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