"Mut und Menschlichkeit"

Shownotes

Auf den Spuren von Schwester Kunigunde.

Das Interview mit Annegret Schepers (Februar 2026) wollen wir hier einmal komplett veröffentlichen.

Transkript anzeigen

00:00:05: Mein Name ist Katrin

00:00:07: und ich bin Caro.

00:00:08: Und ihr seid mit uns unterwegs in Erinnerungen!

00:00:11: Die Erinnerung ist wie das Wasser, sie ist lebensnotwendig und sie sucht sich ihre eigenen Wege

00:00:17: im Neuräume zu anderen Menschen.

00:00:19: Sie hat kein Verfallsdatum und sie ist nicht per Beschluss für beendet zu erklären.

00:00:24: Nordflug

00:00:25: war ein polnisch-israelischer Holocaust überlebender Ökonom und Diplomat der sich unermüdlich und die deutsch-israelische Versöhnung

00:00:36: einsetzte.

00:00:37: Er fand diese Worte für das,

00:00:39: was auch uns umtreibt

00:00:41: begeistert und nicht loslässt.

00:00:43: Die Erinnerung hat kein Verfeidsdatum.

00:00:46: Sie umgibt und findet uns und wird mit uns lebendig!

00:00:49: Gleitet uns auf unsere Reise zu Orten der Geschichtskultur.

00:00:53: Herzlich Willkommen zu einer Sonderfolge von Unterwegs in Erinnerungen.

00:00:57: Das Interview mit Annegret Schepers über Kunigunde in Haaren War so interessant, dass wir uns entschieden haben die gesamte Folge einmal auszustrahlen.

00:01:09: Gehört jetzt das gesamte Interview aus dem Februar, zwanzig sechsundzwanzig.

00:01:13: Viel Spaß!

00:01:16: Ja, Karo und ich stehen heute im der Sankt Martinoskirche mitten in Haaren.

00:01:20: Es ist relativ

00:01:21: kalt.

00:01:22: es ist der neunte Februar zwanzich sechsundfanzig und wir freuen uns geneigte Hörerschaft, dass es heute mit den nächsten Podcast-Folge weitergeht.

00:01:30: Wir haben ja endlich wieder Sonne Und das Warten hat auch ein Ende, denn hier folgt jetzt

00:01:37: die viel

00:01:37: angepreiste besonders spannende und lehrreiche Folge ins Besondere mit

00:01:41: Frauen

00:01:43: in Haaren uns zusammenbringt.

00:01:45: Genau!

00:01:46: Es ist immer noch recht winterlichen Haaren aber der Schnee ist fast weg.

00:01:50: Eis, Glätte und Schnee haben ja die letzten Wochen dominiert.

00:01:55: Die Schulen waren geschlossen, irgendwie kam man kaum vor die Tür.

00:01:59: Aber ich habe eben schon gesehen es gibt ja Anzeichen vorne für den Frühling denn ein anderer Eisbote ist da der aus dem Süden wieder da ist und das ist sehr wichtig.

00:02:09: genau wenn das so eine Wegmarke ne?

00:02:11: Wenn die örtlichen Eisverkäufer wieder da sind Und dann die zahlreichen Köstlichkeiten anbieten und in Frühlingen und im Sommer einläuten Da freuen wir uns drauf

00:02:23: Richtig.

00:02:23: Und der Dom ist ja jetzt wirklich in Spukweite vom Eiscafé und wir befinden uns mitten in der Innenstadt von Haaren bis zur Ems und zum Kanal, es ist ja nicht weit von hier aus und das Gymnasium kann man tatsächlich auch ein bisschen sehen, ist auch gleich um die Ecke und im Sommer stehen hier während der Kirmes sogar einige Fahrgeschäfte.

00:02:42: wie er selber haben mit dem Riesenrad auch schon mal oben in den Glockenturm reingeschaut.

00:02:46: Kannst du dich noch erinnern?

00:02:47: Genau!

00:02:49: Aber wir waren noch nie oben auf dem Glockenturm und da wollen wir ja gleich hin, aber zurück zur Geschichte des Ortes.

00:02:57: Die St.

00:02:57: Martinuskirche ist nicht nur für die Gemeinden in Haaren zentral sondern eigentlich auch ein Stommerzeuge der bewegten Jahre.

00:03:07: Karo und ich haben uns heute hier mit Frau Annegret Schepas verabredet.

00:03:11: Und wir freuen uns total, dass sie uns und unsere Hörer-und-Hörerin mitnimmt auf eine historische Zeitreise in das Jahr

00:03:17: nr.z.w.m.,

00:03:19: hier in Haaren an der Ems.

00:03:20: Schön, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben, Frau Schepaz!

00:03:24: Sie waren lange Jahre Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Stadt Haaren.

00:03:28: Sie sind Urhaarenerin?

00:03:30: Bin nicht tatsächlich ja...

00:03:32: wenn wir das so mal sagen dürfen.

00:03:34: Ja.

00:03:34: Und Sie kennen Haaren wie Ihre Westentasche oder wir lieben ja beide Taschen, wenn wir beim Taschenmotiv bleiben eigentlich wie eine gut sortierte Damen-Tasche.

00:03:45: So haben Sie alles mit dabei in Ihrem Kopf in Ihrer Erinnerung und Ihrem Fundus an Informationen.

00:03:52: so klingt es zumindest nach den Vorgesprächen.

00:03:56: Ja, wenn man eine Handtasche öffnet dann zeigt sich ja manchmal dass in solchen Taschen ein halbes Leben existierten Sammelsurium mitgetragen wird das Frauen eigentlich alles immer mit dabei haben und irgendwie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind im Leben.

00:04:11: Und damit denken viele auch, dass man von so einer Tasche gut profitieren kann von all dem was da ein Inhalt drin ist.

00:04:21: Manchmal denkt man aus in der Tasche hat viel zuviel mitgeschleppt aber auslärt, dann findet man häufig so Erinnerungsstücke.

00:04:31: Aus der Vergangenheit Sachen an die man sich wieder erinnert, die man so hervorholt.

00:04:37: Ich denke zum Beispiel so an Fotos.

00:04:39: hat jeder in Portemonnaie vielleicht den einen oder anderen alten Liebesbrief?

00:04:43: Oder Museumsführer Eintrittskarten?

00:04:46: Naja!

00:04:47: Irgendetwas was man so in den Taschen in den Untiefen der Tasche mit schleppt.

00:04:52: Manchmal finden sich auch Zuckertüttchen, das lieben wir ja zuckertütchen.

00:04:56: Unmittelmäßig

00:04:56: viele

00:04:58: und wir nehmen immer aus dem Museum, Shop und Hof hier gerade so Sachen mit.

00:05:02: Und irgendwann lehrt man das aus.

00:05:03: aber Sie Frau Schepers sie brauchen glaube ich so eine Tasche nicht.

00:05:06: Sie haben das im Kopf die Erinnerung an Kunigunde und all das was so in den letzten Jahren glaube ich an Informationen über diese besondere Frau Haarens gesammelt haben.

00:05:17: Die gehört bestimmt auch in ihr Herz oder?

00:05:19: Haben Sie sie in Ihr Herz geschlossen?

00:05:20: die Kunigünde?

00:05:21: Ich habe eine Schwester-Konigunde tatsächlich in meinen Herzen geschlossen, aber zu Hause durfte ich sie auch nicht mehr erwähnen.

00:05:27: Wir können das Wort nicht mal hören an meine Kinder, wenn ich etwas Neues erzählt habe!

00:05:32: Also sie ist natürlich immer im PC, in meinem Schrank mit vielen Orten noch drin und Gott sei Dank existiert das Projekt immer noch und ich freue mich dass ich heute auch daran teilnehmen darf in diesem Podcast und etwas über Schwester Konigunde hier aus der Sagmatinoskirche erzählen darf.

00:05:51: Ja, wir freuen uns da total drauf und schimmert ja auch so ein bisschen durch dass sie sich für die Frauenbelange in Haaren eingesetzt haben als Gleichstellungsbeauftragte.

00:06:00: Und immer auch das Wohl von Frauen in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit gestellt haben.

00:06:05: zumindest Ist der Eindruck so da, stimmt das?

00:06:08: Es ist tatsächlich so.

00:06:09: Also zunächst damals als Frauenbeauftragte war es noch wichtiger sich für Frauen einzusetzen.

00:06:13: dann kamen Gleichstellungsbeaufträge, kam ein paar andere Gebiete dazu aber letztendlich waren die Frauen immer noch im Mittelpunkt weil sie immer noch bis heute benachteiligt sind in einigen Bereichen.

00:06:25: und dann kam das Projekt ganz schon am Schluss.

00:06:28: Zwei Tausend Fünfzehn Mitschwesternkundigunde vom Landesfrauenrat wurde uns das angeboten Und das haben wir dann, wenn ich das vorher gewusst hätte dass da so ein großer Riesenaufwand ist.

00:06:38: Vielleicht hätten wir das dann anders gemacht.

00:06:41: Das war schon... Aber ich hatte viele, viele Mitstreiter und Mithelfer und wir hatten einen Team Frauenort.

00:06:50: Ich habe viele Historikerinnen dazu beigetragen, auch die Heimatforscher in Haaren haben uns unterstützt.

00:06:58: Es gab schon eine Reihe Unterstützer hier in Haarn, damit wir dieses Projekt weiterführen können und unter anderem auch Frau Dr.

00:07:05: Zumholz von der Uni Infechter Und die ist also immer noch dabei, weil wir viele Anschubprojekte – ich war letztens in Hannover und dort wurde noch mal gefragt hat das Projekt etwas bewegt.

00:07:17: Es hat unendlich viel bewegt, weil es viele, viele Anschlussprojekten hat.

00:07:21: Wir werden auch einen Buch schreiben.

00:07:23: der Landkreis macht gemeinsam mit uns zusammen eine Fahrradtouille durch den Landkreisenzland und zwar heißt es im Moment noch dass es noch ein Name Frauenpunkte und wir haben also aus den Orten unterschiedliche Frauen der Landkraft.

00:07:37: von und aus allen Kommunen werden erst mal zwei Frauen vorgeschlagen.

00:07:44: Da ist auch ein Riesenhistoriker oder Historikerin-Team dabei, alle Frauen werden nochmal ganz genau geprüft ob die aufwürdig sind in dieses Projekt zu kommen.

00:07:55: Und übrigens war das mit Schwester Kunigunde auch so.

00:07:57: Also in Hannover beim Landesfrauenrat war es tatsächlich so kann Schwester Konigunde zunächst nicht sehr gut an weil sie eine Ordenschwester ist Und man ist dort davon ausgegangen.

00:08:07: Eine Ordenschwester ist nicht gleichberechtigt, nicht emanzipiert aber das konnten wir den Damen und Herren beweisen dass wir in Haaren eine Schwester haben die tatsächlich gleich berechtigt und auch emanziviert war und nicht oberlichkeitshörig.

00:08:20: Ja das wird sicherlich gleich nochmal so ein bisschen durchklingen.

00:08:23: Wir wollen ja so ein paar Details auch gerne hören Aber vielleicht einfach mal als Staat.

00:08:28: Wer war denn diese Schwesterkunigunde?

00:08:30: Wie würden Sie sie als Persönlichkeit beschreiben?

00:08:33: Schwester Kunigunde war zum einen, sie war nicht urlichkeitshörig.

00:08:37: Sie war sehr mutig.

00:08:38: Und sie hat auch immer dafür gesorgt.

00:08:40: tatsächlich pastisieren das Projekt sehr gut weil die auch immer davor gesorgt hat dass Mädchen eine Ausbildung machen schon damals.

00:08:46: Sie ist nun zu den vierzehn Geboren in Mesum hatte dann auch der Name Theresia Schepers.

00:08:52: Das kam erst mal gar nichts gut an Weil ich auch Schapers heiße.

00:08:56: es sah so ein bisschen aus als wenn Kugelai wo mit dem Boot ist aber Der war es immer wichtig.

00:09:05: Sie wollte selber gerne studieren und wollte gerne, sie konnte lernen aber ein älterer Bruder hatte schon Abitur gemacht.

00:09:13: Sie war das fünfte von sieben Kindern aus Mesum.

00:09:16: Ihr Vater war Weber Spinner, dort gab es ja viele Textilfabriken im Mesum und das fünfte Kind war nicht mehr dafür vorgesehen dass ich noch studieren konnte.

00:09:27: Dann hat sie aber immer im Blick gehabt.

00:09:28: also ich möchte etwas lernen und das konnte sie nur wenn sie in einen Ohren einschreit.

00:09:33: Sie kannte den Ohren der göttlichen Vorsehung aus Mesum Und dort hat sie dann schon mal ein Praktikum im Kindergarten gemacht.

00:09:40: wir haben also das ganze Leben von Geburt fast bis Schule, bis zum Tod mussten wir von Schwester Koenigunde vorzeigen.

00:09:49: Und ihr Bruder hat in Reine sogar eine Dr.

00:09:52: Josef Schäperstraße.

00:09:54: aber sie ist dann in den Ohren eingetreten und hat dort Erzieherin, Ordnerin nannte Mars damals noch.

00:10:01: Sie ist da noch heute würde man sagen.

00:10:03: Sie hat Seelsorge noch unterrichtet später unser Kristallinn wie heute ein Küster, so war sie hier in der Kirche dann auch beschäftigt.

00:10:10: Und sie kam dann mit zwanzig Jahren nach Haaren hin aber das ist dann eine ganz andere Geschichte.

00:10:15: Sie war gerade eingetreten noch sehr jung, aber sie hatte die Ausbildung als Erzieherin und die wurde also in Haaren gebraucht.

00:10:22: diese Ausbildung

00:10:24: Ja halt, das ist so schön im Kirchenschiff.

00:10:27: Das ist so ungewohnt aber es hat so einen angenehmen Klang.

00:10:31: Ja, das sind ja bewegende Zeiten gewesen, aus dem Kriegsende hin, dieses Vorrücken der Alliierten und mutige junge Frau die sich da hier aufmacht diesen Glockenturm, auf den wir gleich auch noch mal wollen, denen zu erklimmen und etwas zu tun damit haren möglichst unversehrt oder zumindest ohne ganz große Blessuren das Kriegsende erleben kann.

00:10:55: Zumindest waren das so die Eindrücke, die wir gewonnen haben.

00:10:58: Jetzt hat sie die Zeit davor gar nicht in Haaren verbracht?

00:11:02: Ist es richtig?

00:11:03: Sie ist nun zu neunzehntzeixendreißig nach Haaren gekommen weil Haaren den Elisabeth Kindergarten hatte und dieser St.Elisabeth-Kindergarten der war tatsächlich gerade heute würde man sagen ohne pädagogische Fachkraft.

00:11:17: Das haben die Nationalsozialisten zum Anlass genommen, diesen Kindergarten für sich in der nationalsozialistischen Ideologie für sich zu gewinnen.

00:11:26: Und sie waren dann mehrmals da und es war eine junge Frau, da die den Kindergärten zu dem Zeitpunkt geleitet haben.

00:11:34: dass sie gesagt haben, also den Kindergarten wollen wir jetzt für uns haben.

00:11:38: Die Gemeinde hat dagegen protestiert.

00:11:39: es haben auch Haaren erinnern.

00:11:41: tatsächlich eine Frau Elisabeth Töller hat dagegen contestiert hat Unterschriften gesammelt.

00:11:46: Sie ist verwarnt worden von den Nationalsozialisten das nicht wieder machen darf.

00:11:51: aber die war also auch sehr mutig und hat weiter gemacht.

00:11:55: und der Pastor hier?

00:11:56: die haben an den Regierungspräsidenten geschrieben an dem Bischof Und dann fiel denen ein, dass hier ohnehin schon den Haaren der ordentlichen Vorsehung war.

00:12:04: Die wurden nochmal angesprochen und wurden zwei junge Ordenschwestern ihre Ausbildung gerade ins große Eingesreten waren nach Haaren geschickt.

00:12:12: Sie hat den Elisabeth-Kindergarten übernommen mit einer anderen Schwester noch und hat diesen Kindergarten erst mal geleitet.

00:12:20: Damit war diese Option das dieser Kindergaten übernomen werden sollte von den Nationalsozialisten erstmal weg!

00:12:28: Kann man denn dann sagen, dass dieses religiöse Amt oder dieses Sein als Neune, als Schwester sie auch ein bisschen geschützt hat vor den Machthabern.

00:12:40: Kann das sein, dass das eine Art Schutzschild war?

00:12:41: Dass die aber in diesem Rahmen dann durchaus in Konflikt geraten ist mit den Machthavern?

00:12:48: also hat sie den Konflik gesucht.

00:12:50: Sie isst tatsächlich mit der Machthaber im konfliktgeraden weil sie ihre Tracht ausziehen musste und sie hat tatsächlich auch ihre Ordensstracht ausgezogen.

00:13:00: Wir haben sie dann nachher, wir haben noch Fotos gefunden und sie hatte einen Schwarzen Mantel, hat ein Hütchen auf- und wurde als Hütchenschwester dann betitelt und die anderen Ordenschwestern auch.

00:13:09: Es war so in Haselöde, wo die Ursulinen mussten weg im Marianum, die Patrismussten weg Und Sie durften hier bleiben.

00:13:17: Tatsächlich weil sie auch hier dann ohne Ordens trachten, sie fielen nicht weiter auf.

00:13:22: Daher durfte sie hier in Haaren bleiben Und sie hat natürlich nicht mit den Nationalsozialisten kooperiert, aber dass sie die Tracht ausgezogen hat.

00:13:32: Das war natürlich auch ein Schutz, das sie weitermachen konnte und die Hader waren ganz froh, dass der Kindergarten in den Händen der Schwester blieb.

00:13:41: Gibt es Zahlen wie viele Kinder damals dann dort betreut wurden wieder so die Zeiten aus?

00:13:46: An heute hat sich das hier alles geändert im Elisabeth-Kindergarten mit Ganztagsbetreuung.

00:13:51: Wie viele Stunden war sie dann da immer?

00:13:52: Ich

00:13:53: kann es gar nicht mal sagen, aber es gibt tatsächlich Zahlen wie viele Kinder im Kindergarten waren.

00:13:58: Weil Haren ja auch etwas ein besonderer Kindergaten war, der ist Jahr nineteenhundert gebaut worden weil viele Frauen waren alleine zu Hause und die mussten ihre Kinder unterbringen.

00:14:08: Viele Männer waren auf See, waren auf den Schiffen oder auf dem Binschiffen und die Frauen waren mit ihren Kindern allein.

00:14:14: Und schon deshalb hat die Familie Estas damals tatsächlich den Kindergarten bauen lassen oder hat ihn auch finanziert komplett.

00:14:20: Und er heißt Elisabeth Kindergärten, weil die Mutter Estas um nineteen Hundert Elisabet hieß

00:14:27: Ja, spannend.

00:14:28: Ganz wichtig, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Berufsfamilien...

00:14:32: Das hat sie da schon in Kleinen gemacht und es waren ja auch viele junge Frauen enthaben die damals im Elisabeth-Kindergarten.

00:14:40: nach der Schule sind sie dann dort als es war alles keine Fachkräfte.

00:14:44: Sie haben dort gearbeitet aber das war schon immer wichtig diese Mädchen anzuhalten doch später eine Ausbildung als Erzieherin zu absolvieren.

00:14:55: Ja, nach dem Mai fünfundvierzig hat sich ja in Haaren auch vieles verändert.

00:15:00: Und Schwester Kunigunde ist bestimmt auch in der Zeit vielen ein Gesicht gewesen, vielleicht auch den männlichen Bevölkerung, dass sie so ein bisschen zum Haarener Teil gehört, den man kannte und offen begegnete... War das so insgesamt noch eine etwas dörfliche Gemeinschaft hier in Haaren?

00:15:24: Ja, es war bestimmt eine dörfliche Gemeinsschaft in Haarn.

00:15:27: Sie hat Haaren – wenn ich einmal zurückkommen darf – an dem Elisabeth-Kindergarten gibt's eine Schutzengelskulptur.

00:15:34: Die hat sie aus den Künstlern Tiodor Wengel und um der Bevölkerung zu sagen, ich mache auch etwas.

00:15:45: Alle waren sehr gläubig.

00:15:46: Das nur darf man nicht mit heute vergleichen und da war sie auch sehr mutig.

00:15:50: Sie hat Kinder aus der Nachbarschaft genommen die mussten Modellen stehen und dann hat sie es.

00:15:57: im Oktober dreiundvierzig ist diese gesegnet worden dieses Kultur und dann hatte sie auch Angst gehabt dass die Nationalsozialisten sie verhaften weil es gab ja einen Kreuzerlass.

00:16:09: Sie hat gesagt, das ist kein Kreuz.

00:16:10: Es ist eine einfache Schutzengelskulptur aber es ist nichts gekommen.

00:16:14: Sie haben sie schon geachtet also ihre Person dann.

00:16:20: Sie ist nicht verhaftet worden.

00:16:22: Sie isst noch zu ihrem Nachbarin und hat gefragt was soll ich machen wenn die jetzt mal kommen heute Nacht?

00:16:28: Aber sie ist verschont geblieben Und sie war natürlich in Haaren schon eine Person, aber als wir damals uns mit diesem Projekt Schwester Kunigunde beschäftigt haben, haben wir gemerkt.

00:16:39: In den Büchern wurde mehr von Männern gesprochen.

00:16:42: Wir haben in allen Heimatbüchern sehr wenig über Schwester Konigunde gefunden.

00:16:48: Genau!

00:16:48: Damals waren ganz wenige, wo der Schwester Erwähnte.

00:16:52: Wir wissen nicht ob man sie schützen wollte.

00:16:55: Es steht überall dass eine Ordenschwester die weiße Fahne gehisst hat, aber der Name wurde nicht immer aufgeführt.

00:17:04: Und Schwester Kunde selber war auch jemand, die es nicht weiter gesagt hat.

00:17:08: Also ihre Familie hat das lange gar nicht gewusst, dass sie das gemacht hat.

00:17:11: Eine moralische Instanz irgendwo aber auch bescheiden und fügt sich so ein bisschen ins System, hat aber auch Lücken genutzt

00:17:18: umtätig zu sein?

00:17:19: Ja, tatsächlich ist es so.

00:17:22: Spannend!

00:17:25: Man kann also sagen, dass das was sie geschaffen hat oder wie sie gewirkt hat.

00:17:28: Dass es nicht ganz isoliert war auch wenn es dann in der Nachbetrachtung vielleicht nicht so deutlich wurde.

00:17:34: aber Sie ist in der Erinnerungskultur vieler Haarener und Haarenderwinnen doch verankert gerade auch in der älteren Bevölkerung.

00:17:41: Sie ist tatsächlich hier verankerd und das haben wir in dem Projekt dann als wir mit den Projekten angefangen sind nochmal wieder sehr deutlich gemerkt.

00:17:50: Ganz viele Menschen haben sich gemeldet.

00:17:52: Wer kannte Schwester Kunigunde?

00:17:54: Wer hatte Fotos, wer kann was dazu sagen?

00:17:57: Also dann waren ganz viel Ohren, haben sie immer gesagt ist eine ganz resolute Frau und Sie haben sie sehr geschätzt.

00:18:04: das war tatsächlich so

00:18:06: Und man muss ja wirklich sagen dass es ja Kriegsende haben.

00:18:08: wir alle also wir beiden natürlich nicht mitgemacht aber das ist ja ne Zeit von Schmerztrauer Warteten darauf, dass die Männer zurückkommen.

00:18:19: Wie geht das weiter?

00:18:20: Wie lassen sich Existenzen sichern?

00:18:23: Unsicherheit, Angst... wie geht es weiter?

00:18:26: Die Alliierten nahen und so langsam merkt man... Das geht hier dem Ende zu.

00:18:30: vielleicht haben viele auch vorher schon gemerkt.

00:18:32: Dass das nicht mehr auf einen Sieg hinausläuft.

00:18:39: Ich glaube, das war zu dem Zeitpunkt ja längst klar.

00:18:42: Ich glaube, das hat sie natürlich auch gespürt und im Kindergarten die Menschen drumherum die Eltern haben es sicherlich gespült.

00:18:48: Aber Sie durften es ja gar nicht sagen.

00:18:49: Genau!

00:18:50: Und sie hat dann am siebten April, sie hatte am achten April forty-fünf die weiße Fahne gehisst.

00:18:56: Das war ein weiser Sonntag und eine Nachbarin kam an diesem Sonntags tatsächlich zur Kommunion und sie hat mir erzählt abends vorher gab es einen Aufruf in Haaren.

00:19:08: Die Bevölkerung soll Haaren verlassen und nicht alle haben Haaren verlassen, viele haben Haare verlassen.

00:19:16: Und vieles wissen wir auch auf dem Tagebuch von Mikke Crommer die also gegenüberwohnte vom BW Wessels und die Schwestern sind auch dort geblieben und einige Nachbarin auch und abends hatten sie direkt im Kindergarten war ein Luftschutzbunker.

00:19:30: Dort haben sich alle aufgehalten.

00:19:31: das Interessante war ich war auch schon in der Schule Und dann hatte eine ordentliche Schwester, die Kinder kamen in einen Raum.

00:19:39: Die Erwachsenen waren im Raum und es wurde gebetet.

00:19:41: Heute wird man das mit Kindern nicht mehr so.

00:19:44: Dann hat die Schwester gesagt, die Nachbarin hat uns erzählt Es gab ein Stoßgebet.

00:19:50: Viele frage was ist ein Stosgebet?

00:19:51: Das ist ein ganz besonderes Gebet Beschützungs- und die Kinder saßen dann in dem Raum und hatten auch vielmehr Angst dadurch dass so gebeted wurde.

00:20:01: aber Irgendwann nachts, Schwester Konigunde und einige Nachbarn Männer sind dann tatsächlich nachts da draußen gegangen.

00:20:07: Und haben gesehen das in Altharen- und Landegerstraße schon Häuser branden.

00:20:12: Dann sind sie aber die Nachbaren, die sind sogar eine Wöchnerin mit Baby, die Richtung Broke flüchtet.

00:20:21: Schwester Kunigunde ist aber da geblieben nachts.

00:20:27: Diese Wöchnerin und diese Kinder sind bei Familie Borkost auf dem Brok untergekommen.

00:20:32: Die Kinder wurden dann alle quer ins Bett gelegt, damit viele in einem Bett reinpassen.

00:20:40: Es war kein Licht und sie konnten nur über die ganz schmale Schleusenbrücke laufen Richtung Brok.

00:20:47: Sie durften keinen Licht machen weil ja sie nicht gesehen werden durften.

00:20:51: Und diese Nachbarn hat dann erzählt und sie hat an diesem Tag sich so auf die Kommunion gefreut, ihre neuen roten Schuhe angezogen.

00:20:59: Die waren total durchnässt als sie dann in WSW ankamen und war nicht mehr zu gebrauchen!

00:21:06: Wir jetzt gerade erzählen, klingt so fast wie ein Drehbuch.

00:21:11: Wenn man sich das so vorstellt und dazuhören würde diese Stunden bevor sie dann hier auf den Glockenturm gestiegen ist und man dann vielleicht auch Dinge schon hören und wahrnimmt dass ich so ein Gefühl von Angst, Unsicherheit hier durchsetzt, dass sich das aus ein bisschen Mund zu Mund weiter trägt Ich glaube, man spürt diese Unsicherheit der Menschen.

00:21:37: Ja wir würden ja gerne mal auf den Turm steigen und das ist das Mal den Ort des Geschehens angucken weil wir lieben ja diese Orte von Erinnerung.

00:21:47: Dieser Ort ist ja nicht frei zugänglich.

00:21:49: Es ist leider gut, dass er nicht freizugänglich wäre.

00:21:52: Das ist auch nicht ungefährlich.

00:21:54: als Schwester Kunigunde hier damals hochgegangen ist war noch Leitern.

00:21:59: heute sind dort Treppen hoch also wir haben es relativ einfach dort oben aber das ist doch ein ganzes Stück.

00:22:05: Wir müssen schon ein Stückchen hoch

00:22:09: Und dann hat sie quasi das Bett lagen an irgendeine Stange.

00:22:14: Ja, an einen Stock

00:22:16: und dann

00:22:18: durch diese Schalllöcher hier durch.

00:22:21: Und dann aber da quasi so durchgefädelt?

00:22:24: Genau hat sie dadurch genau und dann hat sich dann richtig wild gestikulierend die weiße Fahne gehisst.

00:22:31: Und ist das bemerkt worden von den Haaren?

00:22:33: Das ist tatsächlich bemerkbar.

00:22:35: Man guckt ja nicht automatisch

00:22:36: nach oben.

00:22:38: Als die Leute zurückgekommen sind nach Haaren, die auch dann schon unterwegs waren.

00:22:44: Die haben gemerkt dass in Haaren... das ist ruhig es sind Haaren plötzlich.

00:22:47: Es wurde nicht mehr... es gab kein Atlarifeuer mehr.

00:22:52: sie konnten also sehen dass hier die weiße Fahne hingen.

00:22:55: aber auch die Nachbarstraßen hatten auch schon weiße fahngest.

00:22:58: hier und das ist auch aufgenommen von gegenüber wohnte Familie Bessels Mikke Krommel, die hat dann auch ein Tagebuch geschrieben und sie hat auch gesehen dass Schwester Kunigunde hier die weiße Fahne gehisst hat.

00:23:11: Sie wusste damals natürlich nicht wer es war aber das hat sie gesehen.

00:23:16: Es war aber auch tatsächlich so.

00:23:19: Die Nationalsozialität war es, sie wurden mit dem Tode bestraft.

00:23:24: Der Bürgermeister aus Hede einen Hermann Konnemann der ist acht tage später von den deutschen Soldaten erschossen worden weil er Hede ergeben hat.

00:23:34: Also eine sehr dramatische Zeit.

00:23:36: Das

00:23:36: war es tatsächlich nicht

00:23:37: einschätzen kann, wie sind die Reaktionen?

00:23:40: Habe ich vielleicht moralisch richtig gehandelt?

00:23:42: aber ist das auch das Richtige für alle?

00:23:45: Sie hat das morgens gesehen vom Kindergarten aus von der Kapelle aus und vom Kindergartens kann man hier diese Kuppel von der Kirche sehen und dort hat sie schon die Einschusslöcher gesehen und ist daraufhin.

00:23:57: Sie hatte noch kein Bettlaken mit und hat geguckt.

00:24:00: was kann ich überhaupt machen in der Kirchen, was ist passiert?

00:24:03: Dann hat sie einen Nachbarn vom Haus gesehen.

00:24:07: Der ist dann mitgelaufen, er hat gesagt, holen weises Bett lang!

00:24:10: So hat der Sohn uns das erzählt und dann ist der Vater ein Stück mitgerannt und hat noch einen Stock mitgenommen.

00:24:16: Sonst hätte sie hier ja gar nicht das befestigen können durch diese Schallöchge.

00:24:20: Aber diese Idee von Professor Cuny Gunde Ja,

00:24:24: die ist auf ihrem Mist... Sie hat es auch

00:24:26: schon erzählt.

00:24:27: Es hat keine andere Schwester gewusst.

00:24:29: Also hat das mit sich selbst ausgemacht?

00:24:30: Das hat sie selbst aus gemacht, sie war damals ich glaube in den XXII-Jahren.

00:24:33: Sie ist XXXXVI hingekommen, Vierzehn, ja war gerade kurz vor Dreißig, weil noch relativ jung und sehr mutig, dass sie das gemacht hat.

00:24:44: Spannend!

00:24:45: Spannende!

00:24:46: Aber für mich also man wusste, dass quasi auch ein Geschwader im Anflug war.

00:24:52: Es waren keine Fluchtzeuge hier, es ist in Atlariefeuer Panzerhahn hier geschossen.

00:24:56: Also man hörte gegen keine

00:24:57: Flüchtlinge?

00:24:58: Ja.

00:24:58: Okay.

00:24:59: So ein Kanadier.

00:25:00: die kam aus Richtung Holland-Hebler-Mehr-Rütenbrück und die konnte man schon hören.

00:25:06: In Altharen haben auch schon Häuser gebrannt und Soldaten waren auch schon in Haaren Und die haben die Kirchen immer beschossen weil damals gab's ja keinen großen Aussichtspunkt und die Kirche waren in den meisten Orten die höchsten Punkte.

00:25:19: dort haben sie noch Soldaten vermutet Und so war das hier tatsächlich auch.

00:25:25: Deshalb haben sie hier die Kirche geschossen.

00:25:29: Hat sie, weiß man, ob sie irgendwas gerufen hat dazu?

00:25:32: Das weiß man nicht, nein!

00:25:34: Wir wissen noch gar nicht wie lange hier diese weiße Fahne hinkt.

00:25:38: Das wissen wir nicht, wann sie sie wieder geholt hat.

00:25:41: aber irgendwann ist diese weißen Fahnen wieder bei Familie Lipmeyer gelandet und die Mutter hat diese weiß fahne dann So sorgfältig weggelegt hat zu ihrem Sohn dann immer gesagt, also diese Fahne die hat dieses weiße Bettlacken gerade Haaren gerettet.

00:25:55: Man musste drauf aufpassen und das haben sie auch gemacht solange bis Sie das Haus verkauft haben.

00:26:01: Solange lag dieses Haus!

00:26:02: Und dann haben sich Schwester Konigunda natürlich gebeten einen Spruch auf den Saum zu schreiben.

00:26:09: Da habe ich jetzt nicht mehr im Kopf aber den kann ich gleich noch erzählen.

00:26:13: Und so ist das weiße Beto ganz lange bei Familie Lebt mal ja in der Schubnade gewesen und später ist es dann dem Heimatverein und das Stadt übergeben worden.

00:26:21: Genau, da haben wir's auch

00:26:23: gesehen.

00:26:25: Manessa Gertzmeiner hat uns das gezeigt unten im Archiv.

00:26:29: Genau!

00:26:29: Das ist ein Leintuchel.

00:26:31: Es hat mittlerweile sehr lange ... im Rathaus gelegene Auslage und ist brüchig geworden, es kam dann von Berlin vom historischen Museum zurück.

00:26:40: Und die haben gesagt, wenn ihr noch was davon haben wollt, dann bitte weglegen in ein Seidentuch wickeln und so liegt das jetzt auch im Dokumentationszentrum in der Inselmühle.

00:26:50: Wir haben aber von einer harneren Leinen bekommen.

00:26:54: Ich habe einen Bekannten, der sehr gut malen.

00:26:56: Der hat Schwester Kundigundes Schrift genauso mit Fehlern wie es war nachgeschrieben und dieses weiße Bett lagen.

00:27:02: das nehmen wir dann ab und zu mit und zeigen das dann eine Kopie.

00:27:06: Ja,

00:27:07: spannend!

00:27:07: Wir durften schon sehen ne?

00:27:09: Das ist original.

00:27:11: Spannend, eine ganz tolle Geschichte.

00:27:14: Es hat uns doch sehr beeindruckt.

00:27:16: gerade so die Stärke von Frauen was man ihnen vielleicht nicht zutraut.

00:27:22: unterschätzt werden, ist glaube ich immer ein großes Thema.

00:27:24: Bestimmt!

00:27:24: Das hat sie also auch... Sie war schon sehr, sehr mutig und sie war dann ja bis fünfund vierte in der Zwischenzeit bei der Familie Griesen, in Oster-Eschweichs.

00:27:39: Sie musste dann ja aus dem Jahr neunzehntsechsund sechstenvierzig.

00:27:40: auch die Leute haben ja genau gedacht, die Haare da auf fünfund vierzig.

00:27:44: Die weiße Fahne gehießt hier ins Ruhe.

00:27:46: Der Krieg ist jetzt beendet.

00:27:47: so war es dann leider nicht für die Haaren.

00:27:49: Die Haaren ist zwar fast unzerstört geblieben, aber finkst.

00:27:54: nineteen sechsfünfundvierzig mussten die Haare da verlassen weil haren dann eine polnische entklare wurde.

00:28:01: genau das hatten wir uns auch so ein bisschen hier noch in das konzept geschrieben weil dass ja etwas ist was ja wirklich außergewöhnlich ist ne ganz besondere geschichte als haaren match kufurde für eine gewisse zeit und die hariner also ich weiß davon.

00:28:15: meiner schwiegermutter hat das ja auch mit betroffen, die hat es ja auch unserer Tochter erzählt oder auch bei der Familientreffen.

00:28:25: Hat das aber immer sehr reflektiert auch erzählt also nie mit einer absoluten Schuldzuweisung sondern die hat immer sehr ausgleichend über diese Zeit gesprochen und hat das auch versucht den Jüngeren aus der Familie zu vermitteln Und das ist denen tatsächlich in Erinnerung geblieben, unseren Kindern und den anderen Enkelkindern.

00:28:45: Dass das nie mit Hass oder so eine Verbitterung war... ...das fand ich immer sehr stark bei meiner Schwiegermutter.

00:28:53: Ja dann hat sie das auch im Sinne erzählt?

00:28:58: Ja!

00:28:58: Und auch glaube ich im Sinne von der Erinnerungskultur dass sich Blick auf Vergangenheit manchmal auch ändert, ändern muss

00:29:05: oder

00:29:05: dass man eben neue Erkenntnisse gewinnt, neue Perspektiven mit reinnimmt?

00:29:10: Genau.

00:29:11: Die hat sie natürlich noch mitbekommen.

00:29:13: ich kannte ihre Schwiegermutter und wir haben uns auch oft unterhalten und Sie waren natürlich auch jemand die das so erzählen konnte aber viele andere Haare da war natürlich im Moment nicht so begeistert.

00:29:25: Richtig!

00:29:26: Genau.

00:29:27: Aber wie gesagt, das ist mir in Erinnerung geblieben wenn es um Frauen geht oder auch vor allen Dingen sie war glaube ich immer eine ganz starke Ausgleichende die auch genau hingeguckt hat bevor man eine Meinung äußert.

00:29:40: Das habe mich immer sehr beeindruckt bei... Das ist eine Entscheidung gewesen, Haaren zu räumen und Displaysperson unterzubringen.

00:29:51: Die nachhaltig ist, die in der Erinnerung ja eine ganz große Rolle spielt und dann auch für die Öffentlichkeit genutzt wird oder... dokumentiert wird, dadurch ja dann auch die Idee dass wir uns die Arbeit in der Insel Mühle anschauen.

00:30:05: Also

00:30:05: gerade auch

00:30:06: Hiefarbeit, Quellenarbeit.

00:30:08: was bleibt aus der Vergangenheit wenn Menschen nicht mehr da sind, die erzählen können zum Beispiel wie meine Schwiegermutter, die alte Generationen und was bleibt davon?

00:30:17: Welche Erfahrungen bleiben hängen und welche Erkenntnisse ziehen wieder raus?

00:30:22: Zum Glück ist es gerade noch ein Zeitpunkt das doch einige Zeitsäugen und Zeitsaugen da waren.

00:30:27: jetzt

00:30:28: Eine ganz spannende Sache auch, der Blick der polnischen Weite.

00:30:33: Also das man ja so transnational nennt beide Perspektive nochmal in den Blick zu nehmen total spannend.

00:30:39: Und haben wir von Vanessa Girls-Meiners und Rüdiger Ritter auch schon einiges gehört?

00:30:43: Ja, macht das in Vorrang auch ohne dass er macht es sehr gut und kann das sehr gut weitergeben.

00:30:50: aber er hat natürlich den anderen Blick dazu.

00:30:52: Genau erst der Historiker der Wissenschaftler weiß ich.

00:30:55: aber auch spannend finde, dass er versucht diese Idee das auch an die jüngere Nation zu bringen.

00:31:00: Diese szenische Lesung, dass man aus

00:31:02: dem graphic novel

00:31:03: dann Julian ja auch da hat uns ausgeholen weil sie so Das spricht auch Jugendliche an, diese Idee deswegen so aus Konigunde vielleicht eine Comic oder so.

00:31:14: Diese dramatische Entscheidung dort im Mai, April und April, wenn die schon spannend?

00:31:21: Ja wir sind jetzt ja noch dabei und schreiben ein Buch über dieser Zeit mit Frau Dr.

00:31:26: Zommolz.

00:31:27: einmal Die Mädchenschule, die ja schon ab zwei vierundsechzig in Haaren war.

00:31:31: Da waren schon einige Schwester von der göttlichen Frau in Haar als Lehrerinnen.

00:31:35: Es war ja ein Ordent für Frauenbildung und der gölllichen Vorsehung.

00:31:40: Und das waren ohnehin auch schon mutige Schwestern, sie waren gerade hier zehn Jahre in Haaren.

00:31:45: und dann kam die preußische Kulturrevolution dass die Bismarck fand die Katholiken ja nicht so gut und da sollten die Schwesten das Haus verlassen oder die geistlichen oder die christlichen Lehrerinnen.

00:32:01: Dann haben diese beiden Schwester ihre Tracht ausgezogen und sind hiergeblieben weil sie es so wichtig fanden, dass Sie weiter unterrichten konnten und mussten Haare nicht verlassen.

00:32:11: Viele Orden mussten zu der Zeit ja auch Haaren verlassen oder Niedersachsen.

00:32:16: Hannover war das?

00:32:19: Ja was ich immer auch spannend finde wenn Frauen etwas erreichen dann spielt Netzwerk eine ganz große Rolle.

00:32:26: also sich gegenseitig zu stützen,

00:32:30: zuzuhören... Auf jeden Fall!

00:32:31: nicht diese Hackordnung oder Neidung und Konkurrenz, sondern eigentlich muss das anders laufen.

00:32:39: Hat

00:32:39: Kunigunde da auch ein bisschen was bewirkt?

00:32:41: So dass die Haare nach Frauen zusammengehalten haben und dass das insbesondere so in den Frauenkreisen immer nochmal ein Thema war, auch nachdem die Evakuierung beendet war

00:32:52: Nachdem die...

00:32:54: Führte man sich dem so ein bisschen verpflichtet, diesen Geistungen?

00:32:57: Das

00:32:57: kann ich sagen.

00:32:58: Das weiß ich wirklich nicht.

00:32:59: Sie ist ja dann in der Haren gekommen und hat den Kindergarten wieder erst mal so ins Schuss gebracht.

00:33:04: Und einfünfzig hat sie dann Haaren verlassen weil der Orden gesagt hat, sie muss nach Hause, sie muß ins Mutterhaus, weil sie sich gesundheitlich so verausgabt hatte.

00:33:14: Sie wurde kränklig und hat also sehr viel für Haaren gemacht aber dann hat er ordentlich zurück ins Mutterhaus nach Münster geholt.

00:33:24: Oft ist das ja so, dass ein Geist dann vielleicht noch mal so schwält oder dass man das Gefühl hatte es jemand der was hinterlassen hat an dem man sich gerne zurück erinnert, den man auch die Ausgangsfrage ins Herz schließt?

00:33:35: Ja

00:33:35: als wir mit dem Projekt angefangen sind da muss ich sagen haben.

00:33:39: viele viele haben uns unterstützt und auch Willi Cartmann zum Beispiel mit seinem Wissen von Haben damals mit Fotos hat er uns zur Verfügung gestellt.

00:33:49: Also das war schon, es haben viele, viele Haare auch gemacht.

00:33:52: Die wir nutzen durften.

00:33:54: Ich kann nicht sagen dass die Frauen jetzt besonders damals... Es fällt mir jetzt gerade nicht ein!

00:34:00: Sie waren ja auch mit vielen anderen Sachen beschäftigt.

00:34:03: Das muss man einfach sagen.

00:34:04: Es muss hier alles wieder aufgebaut werden.

00:34:06: Genau, das spielt die Erinnerung und auch Verwaltung oder Bearbeitung von Vergangenheit vielleicht gar nicht so eine Rolle.

00:34:11: Aber manchmal ist es ja dass man so einen Punkt nochmal so anfasst und noch mal nachfragt und Geschichten wieder hervorholt.

00:34:17: Das ist oft im Alltag wenn man so ein bisschen...

00:34:19: Also genau dann wussten sehr viele etwas zu erzählen aber erst eine Ehrenbürger-Urkunde zu verleihen.

00:34:32: Es war nicht soweit, dass die Ehrenbüggerin geworden ist.

00:34:35: Soweit ist es nicht gekommen aber sie hat die Ehrendürger Urkunde bekommen weil der Heimatverein Familie Griesen bei denen sie lernst lange gelebt hat damals von fünfundvierzig bis achtenvierzig wie sich auch dafür eingesetzt haben, die uns auch sehr viele Fotos zur Verfügung gestellt haben.

00:34:53: Dort war ja auch ein Priester, einen Kaplan Ernst Jürgens, der damals ein Fotoapparat besaß.

00:34:58: Und sie musste für diesen Priester den Fikar die Filme verwalten.

00:35:04: Sie musste die verstecken – er hat fotografiert und sie hat die Filmen so lange verwaltet bis nach dem Krieg diese Filme entwickelt werden konnten.

00:35:12: Genau!

00:35:13: Deswegen haben wir auch viele Erinnerungen an dieser Zeit und viele Fotos.

00:35:20: Sonst hätten wir das nicht.

00:35:22: Kann man sagen, dass man von ihr im Bereich Mut und Zusammenhalt sich einiges abgucken

00:35:27: kann?

00:35:27: Auf jeden Fall.

00:35:28: Mut auf jeden Fall!

00:35:29: Und Courage auch.

00:35:31: Sich war nicht oberreichkeitshörig.

00:35:32: also das kann man alles von Schwesterkundigung.

00:35:35: Das kann man sehr viel lernen.

00:35:37: Also fest in ihrem Glauben, in ihrem Amt, in ihrer Würde als Schwester und dann auch Möglichkeiten nutzen...

00:35:46: Das war sie später auch noch.

00:35:47: Sie ist ja dann, hat sie ihren großen Lebenstraum erfüllt.

00:35:50: später und dann durfte sie in nineteenhundertsechzig nach Brasilien.

00:35:55: das war eigentlich Missionarium war schon ihr Lebenstrauum aber es war ja nun mal kein missionarischer Ohren.

00:36:02: Dann hatten sie aber doch Stützpunkte im Brasilien gefunden und dort ist sie dann nineteen sechzig hingefrogen von Düsseldorf aus nach Rio de Janeiro Und dort hat sie an vielen Stellen in Brasilien, Süden und Norden gewirkt.

00:36:15: Auch in deutschen Häusern die aber schon vor dem Krieg da gewesen sind.

00:36:21: Das sind ja schon vorher Deutsche ausgewandert.

00:36:25: Sie konnte aber dieses Klima nicht vertragen.

00:36:27: Sie musste Portugiesisch lernen.

00:36:32: Ich glaube Ende Fünfzig, also das Vielschwester Conigo ist schon sehr schwer portugiesisch zu lernen.

00:36:39: Sie hat mal dort einen Ausspruch.

00:36:40: wenn ich doch die Sprache könnte was könnte ich alles bewirken?

00:36:44: und sie ist auch den Abend Slons gewesen, sie hat ganz viel Elend, sie ist mit einem großen Koffer hingereist und mit einem kleinen Koffern zurückgekommen weil sie alles dar gelassen wegen der Armut in Brasilien.

00:36:58: Und sie konnte dieses Klima absolut nicht vertragen und ist dann, in den節zen Jahrzehnte, wieder zurückgekommen.

00:37:06: Sie war ja wirklich einsetzbar an vielen Stellen.

00:37:11: Dann war sie in einem Ort.

00:37:15: Dort hat sie die Messdienerin ausgebildet.

00:37:18: Wir durften noch keine Messdieterinnen ausbilden.

00:37:20: Laut Kirchengesetz durfte man das doch gar nicht.

00:37:23: Die Mädchen können genauso gut klärikal Arbeit machen wie auch die Männer.

00:37:29: Dann hat sich, glaube ich, dreißig Messdienerinnen ausgebildet.

00:37:33: Es wurde sehr beäugte von der Bevölkerung und hat sich gesagt sie können genauso gut am Altar stehen.

00:37:39: Das war der reinigen Post damals eine ganze Seite wert.

00:37:43: Diese Information habe ich ja mal vor einer Zeit zeugen aus Krefeld bekommen und dann habe ich die reilische Post angerufen, ja sie hatten das nicht mehr ein Pastor.

00:37:53: Wir bekamen von den kirchlichen Seiten sehr wenig Informationen.

00:37:57: es war diese ganze Missbrauchsgeschichte immer noch da ist.

00:38:00: und was wollt ihr mit diesen Infos?

00:38:02: Irgendwann hatte ich einmal einen Priester am Telefon der sagt Ja das hab' ich mal gehört, Schwester Konigunde kenne ich auch nur vom Hörn sagen.

00:38:10: Er war aber gar nicht offen für diese Sachen.

00:38:12: Dann haben wir mit Pastor Müttl eine Karte hingeschickt zu dieser Pastorat und dann rief er am Wochenende, er war auf meinem Anruf beantwortet und sagte ich habe diese Zeitung im Archiv gefunden und die hatte uns als Kopie zur Verfügung gestellt.

00:38:26: das war unter anderem auch ein Grundmeterschwester Kunigunde in diesem Frauenort aufgenommen wurde weil sie eben auch die Mädchen gefördert hat und Messinerin ausgebildet hat.

00:38:35: Also es klingt wirklich so, wie man das auch so wahrnimmt.

00:38:38: Wenn man das liest diese Geschichte und wenn Sie das jetzt erzählen dann wird dir sehr lebendig, sehr energisch, sehr zupackend auch und im Prinzip durchaus durchsetzungsfähig.

00:38:52: Ja, es war sie uns zu packen!

00:38:53: Das ist eigentlich der Richt-und-Durzeichsungsfähigkeit.

00:38:55: Ist der richtige Ausdruck für Schwester Cunninghunde tatsächlich?

00:38:59: Wow...ja

00:39:00: irgendwie Kann man sich das vorstellen, für so ein Film

00:39:03: oder

00:39:03: für ein Hörspiel.

00:39:06: Und es ist so wichtig Erinnerung nochmal wieder nach vorne zu holen.

00:39:10: Ich glaube, diese Geschichte zu Matschkoff die wollen wir mit Dr.

00:39:14: Ritter auch noch mal ein bisschen vertiefen.

00:39:15: ich glaube da ist er nochmal so der Historiker der da... Aber das ist ja etwas was wir uns für die nächste oder übernächste Folge noch einmal vornehmen wollen.

00:39:24: Wir wollen nochmal auf jüdisches Leben in Haaren schauen also wir können im Prinzip drei oder vier Folgen zur Haare machen und das ist irgendwie insgesamt einzigartig.

00:39:34: Das was wir hier zu hören bekommen Und dass es eigentlich auch etwas Wichtig ist zu hören, dass Stimme von Frauen unermüdlich noch nachklingen.

00:39:45: Dass das da ist und dass es nicht in Vergessenheit gerät.

00:39:48: Und dass das eine Geschichte ist die einerseits wenn man an das Bett lagen denkt oder an die Geschichte in den Archiven liegt und der Licht ist auch sicher.

00:39:56: aber solche Geschichten müssen natürlich erzählt werden.

00:39:59: Deswegen sind wir total dankbar Frau Schepers, dass sie uns heute in diese Historie eingeführt haben, in diese Stadtgeschichte, die so wichtig ist.

00:40:08: Beide ganz, ganz herzlich.

00:40:10: Vor allen Dingen hier auch an diesem historischen Ort.

00:40:12: das ist schon wie du gerade gesagt hast der gefährlichste Ausflug heute.

00:40:17: Guck mal auf

00:40:18: die Uhren kriege

00:40:19: ich ein bisschen Panik, wir stehen hier

00:40:20: unter der Glocke Wir haben noch neun Minuten um

00:40:23: diesen Raum zu verlassen

00:40:25: und scheppert uns bestimmt in den Ohren gleich.

00:40:28: Ja, man fühlt das so nach.

00:40:31: Ich bedanke mich auch, dass Sie uns gefragt haben, dass wir diese Geschichte erzählen dürfen.

00:40:36: Nur dann ist so eine Geschichte auch wichtig, dass sie weiterlebt.

00:40:41: Deswegen ist ja die Frage auch mit welchen Möglichkeiten schafft man es für eine jüngere Bevölkerung?

00:40:46: Für Frauen und für junge Mädchen noch mal nutzbar zu machen, dass sich davon hören und dass sie ein Vorbild sein kann.

00:40:52: Wir haben hier auch einen Geocaching, eine Tour die wir auch schon öfter gerade Ferien passen, haben wir mit den Kindern gemacht.

00:41:02: Und man braucht aber ein Fahrrad.

00:41:05: Zu Fuß ist es einfach sehr aufwendig, das dauert zu lange.

00:41:08: Aber mit dem Fahrrad haben wir das schon ein paar Mal gemacht im letzten Jahr nicht weil einige getrankt geworden sind.

00:41:13: Es hat sich dann eine Truppe Männer gemeldet und gesagt wie können wir euch unterstützen damit diese Geschichte weitergeht?

00:41:18: Dann haben wir denen diese Geschichte geschickt und die haben dann gesagt Wir machen einen Geocaching daraus und läuft auch hervorragend.

00:41:25: Das

00:41:25: ist eine gute Idee, aber so eine Art Hörspiel oder Graphic Novel oder irgendwas blinkt bei mir gerade auf.

00:41:29: Ich finde das total spannend.

00:41:31: Ja,

00:41:32: bestimmt!

00:41:33: Aber mit so einem Wochenend-Trippeln Geocache in Haaren kann man das doch wunderbar abschießen?

00:41:39: Oh es gibt hier so viele Caches

00:41:42: im Namen.

00:41:42: Nein ich meine die Folge!

00:41:43: So

00:41:43: ein wunderbares Ausdrucksziel

00:41:45: was man jetzt noch nicht geben kann.

00:41:51: Zum Schluss noch einen Ausblick auf unsere nächste Folge.

00:41:55: Bevor wir uns in den darauf folgenden Episoden auf die Spuren der Marschkunftzeit in Haaren und auch des jüdischen Lebens begeben, machen wir zunächst Stationenlingen an der Ems.

00:42:06: In der größten Stadt des Ems-Landes und einem Ort, an dem Geschichte auf eindrucksvolle Weise lebendig wird – dem Gedenkort Jüdische

00:42:13: Schule.

00:42:14: Dort treffen wir Simon Göhler, den Vorsitzenden des Forums Juden Christen.

00:42:19: Seit vielen Jahren setzt er sich dafür ein die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Lingen zu bewahren und für heutige Generationen erfahrbar zu machen.

00:42:27: Die jüdische Schule ist dabei weit mehr als ein Gedenkort.

00:42:30: Sie ist zugleich ein lebendiger Lernort an dem historische Zusammenhänge anschaulich vermittelt und Fragen an unsere Gegenwart gestellt werden.

00:42:39: Gemeinsam mit Simon entdecken wir bewegende Exponate, persönliche Schicksale und auch historische Zeugnisse die jüdisches Leben in Lingen und im Emsland eindrucksvoll sichtbar machen.

00:42:50: Anschließend begleitet uns Herr Wiechmann über den Jüdischen Friedhof.

00:42:54: zwischen alten Grabsteinen erklärt er die Bedeutung jüdischer Bestattungskultur und erzählt Geschichten, die bis heute nachwerten.

00:43:02: Doch damit ist unsere Reise durch Lingen noch lange nichts Ende.

00:43:05: Im Gedenkort jüdische Schule treffen wir außerdem die niederländische Autorin Martin Letteri, die dort zu einem Vortrag zu Gast war.

00:43:13: Mit ihr haben wir ein ganz besonderes Interview führen dürfen.

00:43:17: Ihr Buch Kinder mit Stern war für uns einer der entscheidenden Impulse diesen Podcast überhaupt auf den Weg zu bringen und dabei Geschichten jüdischer

00:43:26: Familien unter anderem im Emsland nachzugehen.

00:43:29: Was sie über Erinnerung, Geschichte

00:43:32: und die Kraft

00:43:32: des Erzählens sagt

00:43:34: hört

00:43:39: ihr in einer besonderen

00:43:47: Folge.

00:43:50: Ihr habt

00:43:51: ein Herzensprojekt

00:43:52: mit Bildungsauftrag oder einem Mehrwert für unsere Region.

00:43:55: Für ehrenamtliche Schülerinnen, Jugendliche oder Vereine stellen wir unser Studio gerne kostenfrei zur Verfügung.

00:44:00: Meldet

00:44:01: euch einfach

00:44:01: bei uns!

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